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SYST-Methode

Die Vielfältigkeit der Systemischen Strukturaufstellungen®

Wie funktioniert die systemische Strukturaufstellung?

Systemischen Strukturaufstellungen® sind ein räumlich-bildliches Verfahren, das alle unterstützt, die sich oder etwas verändern möchten. Das Grundprinzip ist, dass die Klienten (Einzelperson oder Personengruppe) jedem Aspekt, der für den Veränderungswunsch wichtig ist, intuitiv einen Platz im Raum geben.

Ziel einer solchen räumlichen Abbildung ist es, das betrachtete System zu veranschaulichen, zu untersuchen und mit wertschätzender Prozessarbeit in die gewünschte Richtung zu verändern.

Die Klienten bringen ihr inneres Bild nach Außen - in den Raum. Diese Prozesse im Außen wirken zurück auf die Klienten. Sie regen intensive innere Veränderungsprozesse an, die ein anderes Handeln, einen anderen inneren Zustand und eine andere Sichtweise mit neuen Blickwinkeln entstehen lassen, um die gewünschten Ziele zu erreichen. Die Klienten schauen somit vom Außen - aus der Metaposition - auf Ihr System.

Coaching Methode mit der meisten Wertschätzung

Die Vielfältigkeit an Aufstellungsformaten ermöglicht nach dem Vorgespräch eine viel detailliertere Prozessarbeit. Die unterschiedlichen Formate sind nicht das Einzige was die SySt® so besonders auszeichnet und von anderen unterscheidet.

Der Klient entscheidet wie weit und tief ein Coaching gehen darf. Der Coach/Leiter begleitet den Prozess. Eine Auftragsklärung ist notwendig, das Zulassen von Mehrdeutigkeiten ist erwünscht und das Prinzip der Allparteilichkeit liegt dem zu Grunde. Es geht um die Wahrnehmungen der RepräsentantenInnen - Interpretationen bleiben außen vor, denn der Klient/in weiss um die Deutung und Bedeutung, es ist ja sein System.

Dies sind nur ein paar Unterschiede der SySt® zu anderen Aufstellungsmethoden. Allein die großen Unterschiede machen die Systemischen Strukturaufstellungen® nach SySt® zu einer der Coaching Methoden mit der meisten Wertschätzung, die es gibt. 

 
 

Systemischen Strukturaufstellungen® - Beispiel Fußball

Systemische Aufstellungen erleben wir ALLE in unserem täglichen Leben auf ganz verschiedenen Ebenen. Um eine Systemische Strukturaufstellung besser verstehen zu können, möchte ich hier ein Beispiel aufzeigen. 

Allein unter dem Bild eines Fußballtrainers kann sich fast jeder etwas darunter vorstellen um was es geht.

Mannschaftssport, Teamsport, in einer Mannschaftsbesprechung werden mit Magneten an einer Magnettafel – Systembrett, die einzelnen Positionen der Spieler gestellt. Der Coach erklärt nun seinen Spielern, wie jeder einzelne Spieler, dargestellt als Magnet, sich bewegen müssen, um den besten Erfolg zu erreichen. Jeder Spieler kann sich in diese Situation hineinversetzen und fühlen, obwohl jeder im "Außen" sitzt.

Unterschiedliche Systeme in der Aufstellung, wie z.B. mit einem bzw. zwei Stürmer oder mit drei bzw. vier Abwehrspielern zeigen verschiedene Möglichkeiten auf. Weitere viele Indikatoren, wie z.B. das Verhalten der Spieler untereinander, die Stärken des Gegners, Heim- oder Auswärtsspiel, fließen in eine Aufstellungsarbeit mit ein.

Durch solch eine räumliche Darstellung können alle Systeme dargestellt und durch kleine Veränderungen in die richtige Richtung verändert werden.